Diakonie in unserer Gemeinde

Was macht uns stark?

 

Diakonie heißt: Für andere da sein. Zuhören. Mitfühlen. Helfen, wenn Hilfe gebraucht wird – direkt, einfach und unbürokratisch.

Und genau dafür wollen wir in unserer Gemeinde noch mehr Raum schaffen.
Unser Diakonieausschuss hat sich in den letzten Monaten intensiv mit diesen Frage beschäftigt:

  • Wie können wir unsere Gemeinde als tragendes Netzwerk gestalten, in dem niemand durch das Netz fällt?
  • Wie können wir schneller helfen, gezielter unterstützen und mehr Menschen ermutigen, Teil dieses Miteinanders zu sein?

Daraus ist unser Motto entstanden: Agile Hilfe – schnell, kurze Wege, einfach und offen.

Was das konkret bedeutet? Dass Diakonie nicht kompliziert sein muss!

Sie beginnt vielleicht mit einem Gespräch beim Kirchenkaffee oder im „Scandalon“, bei einem Treffen im Hauskreis oder beim kurzen Wort am Gartenzaun.
Es geht darum, den Bedarf zu sehen – und dann zu handeln.

Schon jetzt engagieren sich Menschen aus unserer Gemeinde in vielerlei Form:

  • durch den Besuchsdienst,
  • durch kleine finanzielle Zuwendungen für Menschen in Not,
  • durch spontane Fahrdienste oder
  • eine helfende Hand im Alltag.

Und wir möchten noch mehr tun.

Der Diakonieausschuss plant den weiteren Ausbau

  • des Fahrdienstes,
  • die Förderung persönlicher Gespräche und
  • „niedrigschwelliger Seelsorge“,
  • sowie die Koordination kleiner, konkreter Hilfen –
  • sei es ein Regal aufzubauen, bei einem Formular helfen oder einfach mal zuzuhören.

Was macht uns stark?

Nicht nur, dass wir Hilfe leisten – sondern auch, dass wir Hilfe annehmen können. Jeder kann einmal in eine Lage geraten, in der er oder sie auf andere angewiesen ist.
In einer starken Gemeinschaft darf das kein Tabu sein. Es ist ein Zeichen von Vertrauen, Teilhabe und gegenseitigem Respekt.

Deshalb laden wir euch ein:

Werdet Teil dieses Netzes der Hilfe:

  • Bringt euch ein – mit Zeit, mit Ideen, mit offenen Augen für das, was andere brauchen könnten.
  • Oder sagt uns, wenn ihr selbst Unterstützung braucht.
  • Niemand ist allein.
  • Wir sind viele – und gemeinsam stark.

         

„Einer trage des anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.“ (Paulus, Galater 6,2)

 

In kleinen Dingen geht das auch schon unkompliziert in unserer Rupelrath-App.
Unter der Rubrik „Biete/Suche“ ist auch Platz für kleine Hilfsangebote und -anfragen im Alltag.

 

Stefan Drees, Hartmut Gehring
(für den Diakonieausschuss)

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