Die Christuskirche

Adresse: Opladener Str. 5-7, 42699 Solingen

Aktuell: Umbauprojekt rupelrath 3.0 – weil Leben Raum zum Wachsen braucht

Bei dem aktuellen Umbauprojekt, das uns och das ganze Jahr 2018 begleiten wird, geht es um viel mehr als nur darum, Steine zu (ver-)setzen. Es geht um Menschen, die wir als Gemeinde einladen und neu in den Blick nehmen wollen. Es geht um Leben, das weiter wachsen möchte.

Das Wachstum einer Gemeinde bleibt ein Geschenk, wir können es letztlich nur von Gott erbitten. Aber wir können angemessenen Lebens-Raum dafür schaffen und helfen, diesen zu füllen

Neugestaltung der Christuskirche (Mai bis Dezember 2018)

Wir wünschen uns einen schlichten und schönen Gottesdienstraum, der dazu einlädt, zur Ruhe zu finden und sich auf das Wesentliche, die Begegnung mit Gott zu konzentrieren.

Ebenso soll es leichter werden, auch äußerlich einen Zugang zur Kirche und dann im Gottesdienstraum einen Platz zu finden. Für viele Menschen, die mit dem kirchlichen Leben nur noch wenig vertraut sind, ist es wichtig, sich behutsam, oft vom Rand her auf das Geschehen in der Kirche einlassen zu können. Daher soll der Kirchraum offener bestuhlt werden, so dass er großzügiger und einladender wirkt und die Plätze in den Reihen leichter und von verschiedenen Seiten zugänglich werden.

Ein eigener Windfang vor der Kirchentür und der hintere Bereich innen unter der Empore dienen dem Ankommen und Begrüßen. Außerdem soll damit die kalte Zugluft vom Eingang her draußen gehalten werden. Ebenso ist für die gesamte Kirche im Blick auf die energetische Situation und die Heizung eine deutliche Verbesserung geplant.

Der Gedanke der Öffnung führte zu einer ersten Grundentscheidung: der Kirchraum soll dauerhaft in den Seitensaal hinein geweitet werden. Die mobile Holz-Trennwand und die Säulen, die heute bei einer Öffnung ein deutliches Sichthindernis darstellen, werden dazu entfernt.

Der Altarraum der bisher durch die geraden Stufen eng begrenzt und durch eine selbst gebaute kleine Holzbühne erweitert ist, soll im Halbrund nach vorne vergrößert werden. Die Mitwirkenden (z.B. Musik, Band oder Theaterstück) und Liturgen im Gottesdienst bekommen damit mehr Raum und stehen auch weiter vorne, so dass sie vom Seitentrakt her zu sehen sind. Die Feier des Abendmahls kann nun auch bei vielen Gottesdienstbesuchern im großen Kreis um den Altar herum stattfinden, was von vielen als besonders berührend erlebt wird.

Auch für Familien mit Kleinkindern, die noch nicht zum Kindergottesdienst gehen, möchten wir einladende Bedingungen schaffen, so dass Eltern die Möglichkeit haben, am Gottesdienst teilzunehmen. Daher ist im hinteren Bereich des Seitentrakts, ein geräumiger Spielbereich für Kleinkinder geplant, der durch eine mobile Trennwand mit Glaselementen akustisch vom Gottesdienstraum getrennt, aber für die Eltern optisch an das Geschehen in der Kirche angebunden ist. Von hier aus ist über den Seiteneingang ein kurzer Weg nach draußen oder zu den Toiletten möglich.

Neubau: ein Forum als Saal der Begegnung (bis Mai 2018)

Ein entscheidender Zugang zum Gemeindeleben ist neben ansprechenden Gottesdiensten die Begegnung untereinander, vor allem an den Sonntagen. Beziehungen, die wachsen wollen, auch zwischen den Generationen, brauchen Platz; einander wahrnehmen braucht Raum!

Aufgrund der oft drangvollen Enge und der lauten Geräuschkulisse nach dem Gottesdienst konnten sich viele, vor allem Senioren, nicht mehr auf diese Begegnungen einlassen. Immer wieder wurde nach einer Alternative gesucht. So wurde in einem langen Gesprächsprozess eine zweite Grundentscheidung getroffen: Es ist ein neuer Gebäude-Teil entstanden: der Saal der Begegnung als Verbindungsbau zwischen Kirche und Gemeindehaus als. Dieses Forum bildet künftig die räumliche Mitte des Gemeindelebens und ist durch eine direkte Anbindung zum Kirchen-Eingang sowie durch große Türen zum Vorplatz hin deutlich einladender und leichter zugänglich als der bisherige Saal. Hier kann Gastfreundschaft in verschiedener Weise gelebt werden, nicht nur nach den Gottesdiensten.

 

 

Das Gemeindehaus

Im Übergang zum Gemeindehaus befindet sich zwischen Foyer und (nun verkleinertem) Gemeindehausaal die neue Küche mit Öffnung zum Durchgang nahe des großen Saales. Von hier aus können sowohl die Gruppen und Sitzungen, die während der Woche im kleinen Saal des Gemeindehauses stattfinden, versorgt werden als auch die Treffen im neuen Forum. Auch das praktische Helfen in der Küche ist eine wichtige Kontaktmöglichkeit zur Gemeinde und soll künftig leichter zugänglich werden!

Die beiden Räume im Obergeschoss des Gemeindehauses werden komplett renoviert und in Böden, Mobiliar und Beleuchtung (ggf. mehr Tageslicht) geräumiger und heller gestaltet.

Der Jugendbereich im Untergeschoss wurde bereits im vergangenen Jahr in Eigenleistung renoviert und bleibt nach den Bauarbeiten im aktuellen Zustand.